Bernhard Schemmer MdL |
 
Aus dem Landtag

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Die Landtagswahl
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Das Parlament
Dem NRW-Landtag gehören in seiner 16. Wahlperiode 237 Abgeordneten an, die sich auf fünf Fraktionen (CDU, SPD,Grüne, FDP und Piraten) verteilten. Das sind 56 mehr als bisher. Für die CDU sind es wieder 67 Abgeordnete. Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Parlaments fand am 31. Mai statt.
Die Ergebnisse der Wahl vom 13.5.2012 finden Sie auf den Intranetseiten der Landeswahlleiterin:
http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2012/index.html


Die Zahl der Abgeordneten setzt sich folgendermaßen zusammen: 

Direktmandate
In den 128 Wahlkreisen werden die Kandidatinnen und Kandidaten gewählt, die direkt in den Landtag einziehen. Wer in seinem Wahlkreis die meisten Erststimmen für sich gewinnen kann, ist direkt gewählt.

Landesreservelisten
Neben den direkt gewählten 128 Abgeordneten ziehen mindestens weitere 53 über die Landesreservelisten der Parteien in den Landtag ein. Wie viele Kandidatinnen und Kandidaten einer Partei über die Landesliste ins Parlament gelangen, hängt vom Ergebnis der Zweitstimmen ab, die die Partei bei der Landtagswahl erreicht. Nach dem Wahlergebnis wird errechnet, wie viele Parlamentssitze einer Partei zustehen. Diese Mandate werden zuerst an die direkt in den Landtag gewählten Wahlkreisabgeordneten vergeben. Die dann noch freien Plätze einer Partei besetzen ihre als erste auf der Landesliste aufgeführten Kandidatinnen und Kandidaten. Parteien, die keinen Wahlkreis gewonnen haben, besetzen alle ihnen zustehenden Sitze mit Kandidatinnen und Kandidaten ihrer Liste.
 
Überhang- und Ausgleichsmandate
Wenn eine Partei in den Wahlkreisen mehr Direktmandate erringt, als ihr laut Wahlergebnis Parlamentssitze zustehen, spricht man von Überhangmandaten. Die direkt gewählten Abgeordneten haben selbstverständlich einen festen Sitz im neuen Landtag. Den anderen Parteien stehen dann Ausgleichmandate zu. Je mehr Überhangmandate es gibt, desto größer wird das Parlament.

 
Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen
Erster Ministerpräsident war der parteilose und von der britischen Besatzungsmacht bestimmte Rudolf Ameluxen. Ab der 1. Wahlperiode, die von 1947 bis 1950 dauerte, gab es bisher acht verschiedene, vom Parlament gewählte Ministerpräsidenten, drei von der CDU und fünf von der SPD.

Von 1947 bis 1956 regiert Karl Arnold (CDU), der zur Hälfte der 3. Wahlperiode von Fritz Steinhoff (SPD) abgelöst wird. Ab 1958 ist Franz Meyers (CDU) Regierungschef. Auf ihn folgt 1966 Heinz Kühn (SPD) als Ministerpräsident, bis 1978 Johannes Rau (SPD) sein Nachfolger wird und es bis zum Jahr 1998 bleibt. Es folgen Wolfgang Clement und Peer Steinbrück (beide SPD) für viereinhalb bzw. zweieinhalb Jahre. Von 2005 -2010 war Jürgen Rüttgers (CDU) der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Seit dem 14. Juli 2010 heißt die erste Ministerpräsidentin des Landes Hannelore Kraft (SPD).

Quelle: Landtag NRW


 

   
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CDU Landesverband
Nordrhein-Westfalen
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